Was symbolisiert das Logo zum Bornaer Landeserntedankfest?

Bornaer Schüler entwickeln die Idee für ein dynamisches und lebendiges Logo.


Schüler der Bornaer Grundschule „Clemens Thieme“ hatten im vergangenen Jahr eine begeisternde Idee. Für jenen Tag, an dem der Sächsische Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft, Thomas Schmidt in der Schule zu Besuch war, gestalteten sie einen „Bornaer Lebensbaum“, dessen Blätter durch Hände der einzelnen Schüler symbolisiert wurden.

Von dieser Idee waren die Oberbürgermeisterin, die Stadtverwaltung und die Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit von Anfang an begeistert. Somit reifte in den vergangenen Wochen der Entschluss, diesen „Bornaer Lebensbaum“ neben dem traditionellen Logo des Landeserntedankfestes als die offizielle Symbolik der Stadt Borna zum Landeserntedankfest im Oktober 2019 zu verwenden.

Der „Bornaer Lebensbaum“ steht symbolisch für die Stadt Borna und ihre Einwohner in der jüngeren Geschichte des Strukturwandels der vergangenen Jahre, den sie erfolgreich gemeistert haben, auch als Beispiel und Motivation für andere Städte und Regionen, die einen derartigen Strukturwandel im ländlichen Raum noch vor sich haben. Aus einer ehemals tristen Stadt mitten in der Bergbaufolgelandschaft ist in wenigen Jahren ein echtes Schmuckstück mit hoffnungsvollen Zukunftsperspektiven für ihre Menschen geworden.

Der Baum/Baumstamm steht für die feste Verwurzelung der Bornaer in ihrer Heimatstadt und somit symbolisch für Kraft und Widerstandsfähigkeit, auch bei starkem Gegenwind (z. B. den Belastungen des Strukturwandels) standhaft und erdverbunden zu bleiben. Starke Wurzeln geben Halt. Die Blätter als Hände symbolisieren die Menschen unserer Stadt mit ihren Lebensläufen und Einzelschicksalen in diesen Umbruchzeiten. Jede Hand steht für eine Bornaer Familie mit ihrer ganz individuellen Geschichte. Die Baumkrone signalisiert Schutz, Zusammenhalt, Verbindung in der städtischen Gemeinschaft – unsere Vereine, Schulen, Kitas, Wirtschaft usw.

Das Besondere an diesem Logo ist natürlich gerade der Aspekt, dass es jetzt am Anfang noch recht kindlich wirkt. Das ist erstens mit dem Bezug auf die „Urheber“ und zweitens für die Fortführung der Kampagne aber explizit so gewollt. Das Überraschende an dieser Symbolik zum Landeserntedankfest in Borna soll in der weiteren Fortschreibung gerade sein, dass es sich um ein dynamisches Logo handelt. Der Baum wird im Laufe der nächsten Wochen wachsen, sein Stamm wird stärker, die Blätter (Hände) werden von anfänglich sieben immer mehr werden. Jede Hand steht für eine Bornaer Lebensgeschichte. Jeder, der eine neue Hand auf den Baum setzt, erzählt dabei eine Geschichte, was ihn mit Borna verbindet, wie er und seine Familie ganz persönlich den Strukturwandel der letzten Jahre gemeistert haben. Wohl jede Bornaer Familie ist von diesem Wandel betroffen gewesen.

Die dazukommenden Hände sollen von den Bornaern tatsächlich auf den Baum aufgebracht werden. Diese Interaktion schafft Beziehung zum Baum, zum Logo, zum Landeserntedankfest, zu meiner Stadt Borna.

Der Startschuss dafür fiel am 1. Mai. „Jede Bornaerin, jeder Bornaer und alle unsere Gäste können unserem Landeserntedankfest ab sofort ihren ganz eigenen Stempel aufdrücken“, erklärt dazu Oberbürgermeisterin Simone Luedtke.

Drucken

Das Sächsische Landeserntedankfest - Der ländliche Raum zeigt sich von seiner besten Seite

Das Sächsische Landeserntedankfest wird seit 1998 abwechselnd in den Direktionsbezirken Chemnitz, Dresden und Leipzig ausgerichtet. Nach einer erfolgreichen Bewerbung organisiert die Gastgeberstadt gemeinsam mit dem Sächsischen Landeskuratorium Ländlicher Raum e. V. (SLK) das Fest. Sie erfahren dabei vor allem die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger, der Vereine, Verbände, Kirchen, Schulen, Institutionen der Stadt, der Region. Der Landkreis bringt sich ebenso in die Vorbereitungen mit ein. Schirmherr des Landeserntedankfestes ist der Sächsische Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft.


Sachsens größtes Erntedankfest hat sich, dank der Unterstützung des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft, dem Engagement der Gastgeberstadt, der Erfahrung, der professionellen Arbeit des SLK bei der Vorbereitung und Durchführung, zu einem Fest von landesweiter Beachtung und Bedeutung entwickelt. Mehrere 10.000 Gäste aus nah und fern besuchen in jedem Jahr das Fest, erleben interessante Stunden bei einem abwechslungsreichen Programm und erfreuen sich an dem besonderen Flair, das die Stadt an diesen Festtagen bietet. Höhepunkte des Sächsischen Landeserntedankfestes sind u. a. die Ausstellung „Schönste Erntekrone – schönster Erntekranz des Freistaates Sachsen“, der Ökumenische Erntedankfestgottesdienst, der Festumzug. Unterhaltsames für Jung und Alt bieten die zahlreichen kulturellen Darbietungen auf den Bühnen in der Stadt. Wissenswertes zum und über das Leben im ländlichen Raum erfährt man bei den Präsentationen der Vereine und Verbände. Großes Interesse bei den Besuchern finden die Informationsstände der Sächsischen Staatsregierung, des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft und dessen nachgeordneten Einrichtungen. Stände von landesweit wirkenden Vereinen, wie dem Sächsischen Landesbauernverband e. V., der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt, des Vereines Landurlaub in Sachsen, des Christlich-Sozialen Bildungswerkes Sachsen e. V., sind ebenso besondere Anziehungspunkte. Ein besonderer Besuchermagnet sind die Ausstellungen der alten und neuen Landtechnik. Sie faszinieren in jedem Jahr die Besucher des Festes. Keine Frage - für Familien und Kinder hält das Sächsische Landeserntedankfest viele tolle Angebote und so manche unterhaltsame Überraschung bereit. Hier ist vor allem das selber Mitmachen besonders gefragt.


Für das leibliche Wohl der Besucher ist bei einem Landeserntedankfest aufs Beste gesorgt. Das Angebot von regionalen und saisonalen Produkten ist einfach eine Klasse für sich. Köstlichkeiten aus der Region, regionale Spezialitäten, sind für alle Besucher immer ein besonderer Leckerbissen. Werte Bornaer, bitte heute schon vormerken, Verwandte, Bekannte und Freunde einladen zum 22. Sächsischen Landeserntedankfest vom 4. bis 6. Oktober 2019.

Quelle: SLK

Drucken

Bornaer Zwiebelkönigin oder Bornaer Zwiebelkönig gesucht!

Die Große Kreisstadt Borna sucht im Rahmen der Ausrichtung des 22. Sächsischen Landeserntedankfestes, das vom 04. bis 06. Oktober stattfinden wird, die Bornaer Zwiebelkönigin oder den Bornaer Zwiebelkönig.

Wer Bornaer Zwiebelkönigin oder Zwiebelkönig werden möchte, die- oder derjenige sollte:

  • sowohl über ein fundiertes Allgemeinwissen zur Historie als auch Kenntnisse über den Anbau und die Kultivierung der Zwiebel mitbringen
  • die Große Kreisstadt Borna und ihre Geschichte kennen – vor allem auch im Hinblick auf die Feldgärtnerei und den Zwiebelanbau
  • sich mit Amt und Würde einer (Zwiebel-)Hoheit identifizieren können und dieses dementsprechend mit Charme und Sachverstand in der Öffentlichkeit repräsentieren
  • mindestens 18 Jahre alt sein

Welche Aufgaben übernimmt die Bornaer Zwiebelkönigin oder der Bornaer Zwiebelkönig?

  • Sie oder er ist Botschafterin bzw. Botschafter der Großen Kreisstadt Borna als Ausrichter des 22. Sächsischen Landeserntedankfestes im Vorfeld der Festveranstaltung
  • Sie oder er ist Werbeträger der Großen Kreisstadt Borna für das 22. Sächsische Landeserntedankfest
  • Sie oder er nimmt an der Eröffnungs- und an der Abschlussveranstaltung des 22. Sächsischen Landeserntedankfestes teil und begleitet die Große Kreisstadt Borna als Ausrichter zu verschiedenen Terminen vor und während des Festes

Wer wählt die Bornaer Zwiebelkönigin oder den Bornaer Zwiebelkönig?

  • Eine Jury bestehend aus der Oberbürgermeisterin, Simone Luedtke und Vertretern des Stadtrates der Großen Kreisstadt Borna
  • Vertreter der regionalen Landwirtschaft

Wie läuft die Wahl ab?

  • Wer Interesse hat, Bornaer Zwiebelkönigin oder Bornaer Zwiebelkönig zu werden, bewirbt sich schriftlich bis zum 02. August 2019 beim Organisationsbüro des 22. Sächsischen Landeserntedankfestes in der Stadtverwaltung Borna
  • In dieser Bewerbung legen die Kandidatinnen und Kandidaten kurz dar, welche Motivation sie haben, Bornaer Zwiebelkönigin oder Bornaer Zwiebelkönig zu werden
  • Die Wahl selbst findet öffentlich am 24. August 2019 am späten Nachmittag auf dem Martin-Luther-Platz in Borna statt
  • Zuerst haben die Kandidatinnen und Kandidaten die Gelegenheit sich vorzustellen
  • Im Rahmen der Wahl haben die Kandidatinnen und Kandidaten einen Fragebogen (Multiple-Choice-Fragen) zu beantworten
  • Anschließend findet ein Wettbewerb darum statt, wem es gelingt, am schnellsten eine Zwiebel zu schälen und diese zu würfeln
  • Nach der Auswertung aller drei Bewerbungsteile kürt die Jury die Bornaer Zwiebelkönigin oder den Bornaer Zwiebelkönig

Wo kann man sich bewerben?

  • Bitte nutzen Sie unser Kontaktformular oder richten Sie Ihre Bewerbung direkt an:

    Große Kreisstadt Borna
    Organisationsbüro 22. LEDF
    Markt 1
    04552 Borna
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Drucken

Ausschreibung für den Bornaer Zwiebelpokal

Anlässlich des 22. Sächsischen Landeserntedankfestes belebt die Große Kreisstadt Borna eine historische (Zwiebel-)Tradition wieder – den Bornaer Zwiebelpokal!

Im Jahr 1928 stiftete der damalige Feldgärtnereiverein einen silbernen Wanderpokal, den jährlich der Züchter der größten Zwiebel erhielt. Noch im selben Jahr verzeichneten die Geschichtsbücher das bis dato größte Exemplar mit unglaublichen 614 Gramm – die nachfolgenden Siegerexemplare waren mit 150 bis 300 Gramm allesamt deutlich kleiner.

Dieser einmaligen Tradition folgend sind alle Gärtnerinnen und Gärtner der Region aufgerufen, sich anlässlich des Landeserntedankfestes in Borna im Jahr 2019 dieser besonderen Herausforderung zu stellen und mit einem herausragenden Exemplar aus dem eigenen Garten in den Wettbewerb einzutreten. Alle teilnehmenden Zwiebeln werden am Sonnabend, dem 05. Oktober offiziell im Beisein unserer Preisrichter gewogen und der Züchter des Siegerexemplars gewinnt den neuen Bornaer Zwiebelpokal sowie ein Preisgeld in Höhe von 150 Euro.

In der Sortenwahl der Zwiebel sind die Teilnehmer völlig frei – einzige Bedingung zur Teilnahme am Wettbewerb ist, die Zwiebel muss im eigenen Garten gezogen worden sein. Dies ist mit einem entsprechenden Foto, das die Zwiebel noch im Boden mit dem teilnehmenden Züchter zeigt, zu belegen.

Die Anmeldungen zum Wettbewerb sind bis zum 30. Juni 2019 möglich und schriftlich (per Post, Fax oder E-Mail) beim Organisationsbüro des 22. Landeserntedankfestes einzureichen. Die Teilnahme am Wettbewerb ist grundsätzlich kostenfrei.

Personen und Unternehmen, die professionellen Zwiebelanbau betreiben, sind vom Wettbewerb ausgeschlossen. Der Rechtsweg ist ebenfalls ausgeschlossen. Sollten zwei oder mehrere Zwiebeln exakt das gleiche Gewicht aufweisen, erhalten deren Züchter den Zwiebelpokal gemeinsam und das Preisgeld wird unter den Siegern aufgeteilt.

 

Drucken

  • 1
  • 2

Letzte Beiträge

  • 1
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok