Blickpunkte - Kunst auf dem Land

Die Museen, Galerien und Staatlichen Kunstsammlungen in Sachsen werden weltweit geschätzt. Braucht es da noch Werke der bildenden Kunst im ländlichen Raum? Das Sächsische Landeskuratorium Ländlicher Raum e. V. zeigt mit seinem Projekt, dass Kunst in den ländlichen Raum gehört und eine positive Wirkung hat. Die Idee ist es, sachsenweit im ländlichen Raum, Objekte und Anlagen durch Künstler zu gestalten. Es werden elf Kunstprojekte im ländlichen Raum entstehen bzw. gestaltet. Die künstlerischen Arbeiten sollen zum Nachdenken über Werte, Lebenseinstellungen und soziale Beziehungen anregen.

Der in Borna lebende bekannte und erfolgreiche Künstler Michael Fischer-Art wird für das Deutsche Landwirtschaftsmuseum im sächsischen Blankenhain zwei Figuren „Bäuerin“ und „Bauer“ schaffen. Die von Michael Fischer-Art vorgeschlagenen Motive fanden großen Zuspruch bei den Verantwortlichen und Mitarbeitern des Museums. Der Museumsdirektor Dr. Jürgen Knauss und seine Mitarbeiter fanden besonders Gefallen an der Kreativität, der Farbenfreude der Motive. Auch die comichafte Art der Figuren, eben speziell Fischer-Art, wird dazu beitragen, dass sie ein neuer Blickpunkt im bzw. ein weiterer Anziehungspunkt für das Museum werden. In Crostwitz bei Bautzen wird Stefan Hanusch unter dem Titel „Sorbische Geheimnisse – Serbske potajnosće“ an einem historischen Vierseitenhof auf die sichtbaren und unsichtbaren Geheimnisse der Oberlausitz aufmerksam machen. Bekannte Bauten und alte Sagen werden in einem Wandbild vereint. Am „Ostelbisches Mehrgenerationenhaus Arzberg O-M-A“ wird die Fassade mit lokalen und emotionalen Bezügen zur dortigen ländlichen Gegend gestaltet. Im vogtländischen Pausa-Mühltroff soll ab August die Bewohner und Touristen eine Skulptur aus Edelstahl der Leipziger Künstlerin Carolin Okon erfreuen. Im Erzgebirge, im Kurort Thermalbad Wiesenbad ist es ein Mobile mit Kugeln was die Künstlerin Katrin Baumann aus Elterlein, schaffen wird. In den Radeburger Ortsteilen Bärwalde und Berbisdorf, im Landkreis Meißen, werden Buswartehäuschen mit Zillemotiven durch die Künstlerin Petra Schade und Schülern gestaltet. In Radeburg in Sachsen ist der Geburtsort des bekannten Berliner Mileumalers Heinrich Zille. Die Entstehung der einzelnen Arbeiten wird dokumentiert. Davon und von ersten fertig gewordenen Kunstobjekten werden zum Landeserntedankfest in Borna Fotografien zu sehen sein.

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Der 9. Tag des Sports – Warmlaufen für das Landeserntedankfest

Unter der Federführung unserer Arbeitsgruppe Sport wird unser Markt zur größten Sportarena Bornas, wobei alle Gäste unter dem Motto „BornAktiv“ zum Mitmachen eingeladen sind – nur zuschauen kann schließlich jeder – und auch an diesem Tag wirft unser Landeserntedankfest natürlich seine großen Schatten voraus.

Unser neunter Tag des Sports findet am Sonnabend, dem 08. Juni ab 14.00 Uhr statt. Auch die Stadt Borna ist mit ihrem Stand zum Landeserntedankfest vertreten. Wir sammeln auch zum Tag des Sports wieder Hände und Geschichten für unseren „Bornaer Lebensbaum“ damit dieser weiter wachsen und gedeihen kann. Symbolisch steht dieser Baum für die Stadt Borna und ihre Einwohner in der jüngeren Geschichte des Strukturwandels der vergangenen Jahre, den wir erfolgreich gemeistert haben. Der Stamm steht für unsere feste Verwurzelung in unserer Heimatstadt und somit symbolisch für Kraft und Widerstandsfähigkeit, auch bei starkem Gegenwind standhaft und erdverbunden zu bleiben, die Blätter als Hände symbolisieren die Menschen unserer Stadt mit ihren Lebensläufen, jede Hand steht für eine Bornaer Familie mit ihrer ganz individuellen Geschichte. Die Baumkrone signalisiert Schutz, Zusammenhalt, Verbindung in unserer städtischen Gemeinschaft – unsere Vereine, Schulen, Kitas, Wirtschaft und vieles mehr – alles was unsere Heimatstadt ausmacht.

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Was symbolisiert das Logo zum Bornaer Landeserntedankfest?

Bornaer Schüler entwickeln die Idee für ein dynamisches und lebendiges Logo.


Schüler der Bornaer Grundschule „Clemens Thieme“ hatten im vergangenen Jahr eine begeisternde Idee. Für jenen Tag, an dem der Sächsische Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft, Thomas Schmidt in der Schule zu Besuch war, gestalteten sie einen „Bornaer Lebensbaum“, dessen Blätter durch Hände der einzelnen Schüler symbolisiert wurden.

Von dieser Idee waren die Oberbürgermeisterin, die Stadtverwaltung und die Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit von Anfang an begeistert. Somit reifte in den vergangenen Wochen der Entschluss, diesen „Bornaer Lebensbaum“ neben dem traditionellen Logo des Landeserntedankfestes als die offizielle Symbolik der Stadt Borna zum Landeserntedankfest im Oktober 2019 zu verwenden.

Der „Bornaer Lebensbaum“ steht symbolisch für die Stadt Borna und ihre Einwohner in der jüngeren Geschichte des Strukturwandels der vergangenen Jahre, den sie erfolgreich gemeistert haben, auch als Beispiel und Motivation für andere Städte und Regionen, die einen derartigen Strukturwandel im ländlichen Raum noch vor sich haben. Aus einer ehemals tristen Stadt mitten in der Bergbaufolgelandschaft ist in wenigen Jahren ein echtes Schmuckstück mit hoffnungsvollen Zukunftsperspektiven für ihre Menschen geworden.

Der Baum/Baumstamm steht für die feste Verwurzelung der Bornaer in ihrer Heimatstadt und somit symbolisch für Kraft und Widerstandsfähigkeit, auch bei starkem Gegenwind (z. B. den Belastungen des Strukturwandels) standhaft und erdverbunden zu bleiben. Starke Wurzeln geben Halt. Die Blätter als Hände symbolisieren die Menschen unserer Stadt mit ihren Lebensläufen und Einzelschicksalen in diesen Umbruchzeiten. Jede Hand steht für eine Bornaer Familie mit ihrer ganz individuellen Geschichte. Die Baumkrone signalisiert Schutz, Zusammenhalt, Verbindung in der städtischen Gemeinschaft – unsere Vereine, Schulen, Kitas, Wirtschaft usw.

Das Besondere an diesem Logo ist natürlich gerade der Aspekt, dass es jetzt am Anfang noch recht kindlich wirkt. Das ist erstens mit dem Bezug auf die „Urheber“ und zweitens für die Fortführung der Kampagne aber explizit so gewollt. Das Überraschende an dieser Symbolik zum Landeserntedankfest in Borna soll in der weiteren Fortschreibung gerade sein, dass es sich um ein dynamisches Logo handelt. Der Baum wird im Laufe der nächsten Wochen wachsen, sein Stamm wird stärker, die Blätter (Hände) werden von anfänglich sieben immer mehr werden. Jede Hand steht für eine Bornaer Lebensgeschichte. Jeder, der eine neue Hand auf den Baum setzt, erzählt dabei eine Geschichte, was ihn mit Borna verbindet, wie er und seine Familie ganz persönlich den Strukturwandel der letzten Jahre gemeistert haben. Wohl jede Bornaer Familie ist von diesem Wandel betroffen gewesen.

Die dazukommenden Hände sollen von den Bornaern tatsächlich auf den Baum aufgebracht werden. Diese Interaktion schafft Beziehung zum Baum, zum Logo, zum Landeserntedankfest, zu meiner Stadt Borna.

Der Startschuss dafür fiel am 1. Mai. „Jede Bornaerin, jeder Bornaer und alle unsere Gäste können unserem Landeserntedankfest ab sofort ihren ganz eigenen Stempel aufdrücken“, erklärt dazu Oberbürgermeisterin Simone Luedtke.

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Das Sächsische Landeserntedankfest - Der ländliche Raum zeigt sich von seiner besten Seite

Das Sächsische Landeserntedankfest wird seit 1998 abwechselnd in den Direktionsbezirken Chemnitz, Dresden und Leipzig ausgerichtet. Nach einer erfolgreichen Bewerbung organisiert die Gastgeberstadt gemeinsam mit dem Sächsischen Landeskuratorium Ländlicher Raum e. V. (SLK) das Fest. Sie erfahren dabei vor allem die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger, der Vereine, Verbände, Kirchen, Schulen, Institutionen der Stadt, der Region. Der Landkreis bringt sich ebenso in die Vorbereitungen mit ein. Schirmherr des Landeserntedankfestes ist der Sächsische Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft.


Sachsens größtes Erntedankfest hat sich, dank der Unterstützung des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft, dem Engagement der Gastgeberstadt, der Erfahrung, der professionellen Arbeit des SLK bei der Vorbereitung und Durchführung, zu einem Fest von landesweiter Beachtung und Bedeutung entwickelt. Mehrere 10.000 Gäste aus nah und fern besuchen in jedem Jahr das Fest, erleben interessante Stunden bei einem abwechslungsreichen Programm und erfreuen sich an dem besonderen Flair, das die Stadt an diesen Festtagen bietet. Höhepunkte des Sächsischen Landeserntedankfestes sind u. a. die Ausstellung „Schönste Erntekrone – schönster Erntekranz des Freistaates Sachsen“, der Ökumenische Erntedankfestgottesdienst, der Festumzug. Unterhaltsames für Jung und Alt bieten die zahlreichen kulturellen Darbietungen auf den Bühnen in der Stadt. Wissenswertes zum und über das Leben im ländlichen Raum erfährt man bei den Präsentationen der Vereine und Verbände. Großes Interesse bei den Besuchern finden die Informationsstände der Sächsischen Staatsregierung, des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft und dessen nachgeordneten Einrichtungen. Stände von landesweit wirkenden Vereinen, wie dem Sächsischen Landesbauernverband e. V., der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt, des Vereines Landurlaub in Sachsen, des Christlich-Sozialen Bildungswerkes Sachsen e. V., sind ebenso besondere Anziehungspunkte. Ein besonderer Besuchermagnet sind die Ausstellungen der alten und neuen Landtechnik. Sie faszinieren in jedem Jahr die Besucher des Festes. Keine Frage - für Familien und Kinder hält das Sächsische Landeserntedankfest viele tolle Angebote und so manche unterhaltsame Überraschung bereit. Hier ist vor allem das selber Mitmachen besonders gefragt.


Für das leibliche Wohl der Besucher ist bei einem Landeserntedankfest aufs Beste gesorgt. Das Angebot von regionalen und saisonalen Produkten ist einfach eine Klasse für sich. Köstlichkeiten aus der Region, regionale Spezialitäten, sind für alle Besucher immer ein besonderer Leckerbissen. Werte Bornaer, bitte heute schon vormerken, Verwandte, Bekannte und Freunde einladen zum 22. Sächsischen Landeserntedankfest vom 4. bis 6. Oktober 2019.

Quelle: SLK

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